Sonntag, 2. März 2014

Snickers Max Caramel – Limited Edition

Nein, ich bin natürlich kein Opfer von limitierten Produkten. Ich hab keine Ahnung, wie ihr darauf kommt, ich würde mich wie ein 08/15-Bloggermädchen aufführen.
snickers
Das neue Snickers hat mich bei Penny an der Kasse ziemlich überrascht. Ich meine, der Unterschied zwischen der Normversion und dieser hier ist jetzt nicht unglaublich, aber… naja, neugierig bin ich trotzdem und für 1,49 € sind mir die kleinen Scheißerchen ins Körbchen gehüpft (Ja, das Schminkbloggertum hört nicht nur bei dem LE-Hype auf, ich kann noch mehr!).

Es ist so, das dieser Variante einfach die Candycreme genommen wurde. Der innere Kern besteht also nur noch aus Karamell und Erdnüssen.


Schmeckt es?snickers2

Geschmacklich fehlt die Creme mir nicht wirklich, da sie hauptsächlich süß und fluffig ist und sonst keine Eigenschaften besitzt, die mich irgendwie umhauen. Von der Konsistenz jedoch finde ich die Karamellversion etwas schwer zu essen. Gekühlt bricht man sich fast die Schneidezähne ab und auf Raumtemperatur erschlägt mich das zähe Karamell ein bisschen. Man ist jedenfalls ziemlich lange und gut mit Kauen beschäftigt.

Ich finde Snickers Max Caramel nicht spektakulär – ich würde es mir weder nachkaufen noch sehr vermissen, wenn es bald wieder aus den Regalen verschwindet. Nicht, dass es schlecht wäre – es ist einfach nur fast genauso, wie das normale Snickers.

Von mir gibt es 5.0 von 10 Punkten.

Zweite Meinung

Konna: Ich liebe Karamell, da hörte es sich wirklich gut an, die Candycreme des normalen Snickers gegen weiteres Karamell auszutauschen. Was theoretisch gut klingt, erwies sich in der Praxis als äußerst unspektakulär. Obwohl der Riegel – wie die Standardversion – natürlich trotzdem schmeckt, gebe ich nur 5.5 von 10 Punkten, weil es diese Edition nicht braucht.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Crunchips Fiesta Mexicana – Limited Edition

Hola!
Zur Zeit gibt es einige limitierte Chipssorten auf dem Markt – unter anderem die neue Kreation von Lorenz: Fiesta Mexicana.
Was einen erwartet, wird einem nicht gerade ausführlich mit “würzig-pikantem Geschmack/Flavour” und einem bärtigen Mexico-Kaktus erklärt, der natürlich wie alle Mexikaner dieser Welt Rasseln schwingt und einen Sombrero trägt. Na, dann weiß ich ja Bescheid. Olé!

Wie schmeckt es?crunchips fiesta

Wenn ich ehrlich bin – dank der riesigen Schüssel mit Chili erwarte ich ein bisschen Fleischgeschmack und ein wenig Schärfe. Und? Ich bin nicht enttäuscht. Es schmeckt.. nach Hackfleisch! Man schmeckt eine leichte Säure und Schärfe, die richtig süchtig macht. Die Sorte hebt sich eindeutig von den üblichen BBQ-Fleischsorten ab, denn sie schmecken eben nicht nach der BBQ-Sauce, sondern wirklich nach dem Hackfleisch darunter. Smiley mit geöffnetem Mund 
Ja, ich bin richtig überzeugt und bin schwer dafür, dass sie ins Standardprogramm übernommen werden und vergebe 8 von 10 Punkten. Obwohl ich für den Ohrwurm ja gern etwas abziehen würde. Hossa!

Zweite Gesangsstimme:

Konna: Fiesta, Fiesta Mexicana, diese Chips schmecken lecker nach Hack! Wirklich eine sehr einzigartige Sorte, der ich 7,5 von 10 Punkten gebe. Meine neue Lieblingssorte von Crunchips.

crunchips fiesta2

Samstag, 7. Dezember 2013

Weihnachtsgebäck für “Besondere” Teil 2: Mandelküchlein

… oder wie sie in meiner Familie genannt werden: Die Mandelböllerle.

böllerleDie Böllerle stammen, wenn ich mich recht erinnere, ursprünglich aus Marokko und hatten einen dementsprechend ausländischen Namen, den ich mir nicht merken konnte. Das Rezept hatte ich entweder aus einem Kochbuch, dass sich mit ausländischer Küche beschäftigt, oder aus einer Frauenzeitschrift. Mit den Jahren habe ich immer mal wieder random Zutaten mit hineingeschmissen oder verändert – und bisher habe ich es nicht geschafft, sie ungenießbar zu machen. Sie sind quasi der unzerstörbare Iron Man unter den Böllerle und deshalb auch für ängstliche Improvisateure zu empfehlen.
Außerdem sind sie ohne Milchprodukte und ohne Gluten und deshalb für fast alle essbar:

Ihr braucht:

  • 400 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Marmelade (sorgt nur für eine bessere Konsistenz, schmeckt man nicht raus)
  • 2 Eigelb
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Margarine
  • Eine Prise Zimt
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  • 2 Eiweiß (in einer separaten Schüssel)
  • Puderzucker, Kokosnussraspeln, Backkakao, Kekskrümel (auf einem flachem Teller)

Zubereitung:
Alle Zutaten des ersten Absatzes miteinander vermischen – der Teig wirkt sehr krümelig, aber wenn man ihn innerhalb einer Handfläche zusammenpresst, lässt er sich “zusammenbringen” und ist dann einigermaßen formbar. Aus diesem Teig werden walnussgroße Kugeln geformt.
Diese Kugeln werden nun durch das abgetrennte Eiweiß gerollt, bis sie ganz davon überzogen sind, und werden dann am Ende (wie bei einem Schnitzel) durch die letzte trockene Zutat gerollt, damit eine Panierung entsteht.
Die Böllerle kommen bei vorgeheizten 180°C bei Ober/Unterhitze in den Ofen und verbleiben dort 12-15 Minuten, sodass sie sich noch etwas weich anfühlen.

böllerle2

Auch hier steht den eigenen Wünschen und Kreationen eigentlich nichts im Wege. Rosinen, Trockenfrüchte, Alkohol, Bittermandelaroma im Teig - das alles ist kein Problem. Natürlich ist auch die Nusssorte auch beliebig austauschbar, wie immer. Die dunklen Böllerle auf dem ersten Bild hab ich durch den Kakao gezogen (Oh komm, bitte, der schlechte Witz gibt Applaus!), die hellen vom unteren Foto haben gar keine Brösel drumherum, was auch gut funktioniert.
Die Kugeln haben einen intensiven Mandelgeschmack im weichen Innenleben und werden auch nach dem Abkühlen nicht trocken und hart, sondern bleiben saftig.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Rezepte: Weihnachtsgebäck für “Besondere” – glutenfreie Lebkuchen

Auch die Grinches dieser Welt müssen es nun endlich tolerieren: Es ist Advent, booyah!

Eines meiner größten Hobbys ist Kochen und Backen, und diese Dinge kommen in der Vorweihnachtszeit ja bekanntlich besonders gut zum Tragen.
Besonders gut glänzen konnte ich bei einem Besuch bei meiner Familie, bei dem ich mich, was das betraf, richtig ausleben konnte (und ich quasi die komplette Woche die Küche nicht verlassen und nun Hände wie eine alte Spülfrau habe), weil da aufgrund mehrerer Allergien und Unverträglichkeiten so viel zu beachten ist, dass meiner Mutter einfach die Lust am Backen vergangen ist.

Mir jedenfalls nicht – und ich habe begeistert etliche Blogs, Bücher und Internetseiten durchforstet und verschiedene Rezepte kombiniert und improvisiert, um schöne und vor allem schmackhafte glutenfreie (sowie lactosefreie, milcheiweißfreie und fettarme..) Kekse zu finden, die nicht einfach nur normale Rezepte mit ersetztem Mehl sind (und einem in den Händen zerbröseln, als matschige Häufchen enden oder mit dem man einen Einbrecher niederknüppeln könnte. Wer schon mal glutenfrei gebacken hat, kann die Randomness vielleicht nachvollziehen.).

Unter anderem habe ich einige Rezepte gefunden, die ich nicht nur für Allergiker als Ersatz weiterempfehlen kann – auch für Normalesser sind diese vielleicht mal “etwas anderes”.

Glutenfreie LebkuchenLebkuchen

Zutaten:

  • 500 g Kartoffeln
  • 150 g Zucker
  • 50 g Honig
  • 250 g gemahlene Nüsse (je nach Geschmack Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, gern auch gemischt)
  • 50 g Maisgrieß (Polenta)
  • (evtl. noch einige EL Speisestärke für eine bessere Konsistenz)
  • 1 gehäufter Teelöffel Backpulver
  • 100 g gehackte Trockenfrüchte (Rosinen, Orangeat, Zitronat, Aprikosen, Pflaumen…)
  • 3 Eier
  • 1 gehäufter Teelöffel Lebkuchengewürz
  • Einige Prisen Zimt

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, halbieren und in ungesalzenem Wasser kochen, bis sie gar sind. Erst komplett auskühlen lassen, dann durch eine Kartoffelpresse drücken oder stampfen. Bitte nicht mit dem Pürierstab reingehen, das gibt unleckeren Kleister.
Alle Zutaten dann nach und nach zusammengeben und gut verkneten, bis ein gut formbarer Teig entsteht. Der Maisgrieß dickt die Masse langsam an, deshalb vorsichtig mit der Speisestärke sein und die nur bei zu matschiger Konsistenz zugeben. Aus der Masse werden entweder mit Löffeln oder mit feuchten Händen beliebig große Lebkuchen geformt und auf ein Backblech platziert. Es gibt auch glutenfreie Oblaten zu kaufen, auf die die Häufchen gesetzt werden können, aber sie sind nicht notwendig.
In den bei 180°C vorgeheizten Backofen geben und ca. 20 Minuten backen. Die Lebkuchen sind fertig, wenn sie noch etwas weich und nachgiebig sind; sie härten beim Auskühlen noch etwas aus.

lebkuchen2Was die Variationen betrifft, sind keine Grenzen gesetzt. Die Lebkuchen können mit Backkakao zur Schokoversion verwandelt werden (wie hier links im Bild), die Nüsse beliebig ausgetauscht, die Trockenfrüchte nach Belieben ersetzt werden. Auch Kokosnuss oder gehackte Nüsse können eingearbeitet werden.

Die Lebkuchen sind sehr saftig und locker und bleiben auch so – sie können deshalb auch ohne Ruhezeit verzehrt werden.

Freitag, 15. November 2013

Aldi Gourmet Selection – Zimtlakritz-Monde

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Es ist Weihnachten! Zumindest sagt uns das die Produktauswahl in den verschiedenen Supermärkten schon seit August. Mir macht das nichts überhaupt nichts aus, ich liebe Weihnachten. Als ich im Aldi neben dem typischen Kekszeug dreierlei Winterfruchtgummi angepriesen sah, war ich sofort neugierig, denn neben Bratapfelsternen und Früchtepunschherzen gab es nämlich auch… Zimtlakritz! Tada!

 

Montag, 21. Oktober 2013

Choco Crossies Crispy Caramel

chocrossiesChoco Crossies gehören seit Ewigkeiten zu meinen absoluten Alltime-Favourites. Früher hat mir deshalb meine große Schwester regelmäßig selbst welche gemacht und mir damit immer eine ziemliche Freude gemacht. Da ich auch noch ein großer Fan von Karamell bin, war für mich sofort klar, dass ich die neuen, nur für kurze Zeit erhältlichen Choco Crossies Crispy Caramel unbedingt probieren muss, nachdem ich das erste Mal davon gehört hatte.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Fin Carré Selection – Edelvollmilch Mandelkaramell

Als ich beim Lidl die neue Premium-Reihe der günstigen Eigenmarke gesehen habe, hatte ich sofort die Hoffnung, dass die Sorte Mandelkaramell an meine geliebte Daim-Milka rankommt. Naja, es war auch ehrlich gesagt die ansprechendste der neuen Sorten, die ich da gesehen habe.
Die anderen Geschmacksrichtungen der Reihe waren übrigens unter anderem Zartbitter-Ingwer, Zartbitter-Cranberry, Weiße mit Cornflakes und Vollmilch mit Haselnuss.

mandelkaramell